Viel Interesse an Webservices
In der e-BUSINESS-akademie

 

LÖRRACH (BZ). Was Webservices sind, was sie leisten und vor allem, wie sie in der Praxis ein- und umgesetzt werden, war Thema einer sehr gut besuchten Veranstaltung der e-business-Akademie. Volkswirtschaftlich gibt es noch genügend "weiße" Rationalisierungsflecken in der übergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Firmen. Unnötig hohe Kosten, schlechte Durchlaufzeiten, Medienbrüche - genügend Beispiele für Einsparungspotenziale bei Firmen. Benötigt hierfür wird eine Technik, die die in den Rechnern der unterschiedlichen Unternehmen liegenden Software-Anwendungen einander zugänglich macht. "Für den Anwender sieht es aus, als ob alles ein einziges System wäre", beschreibt Professor Jürgen Treffert diese "Webservice-Technologie".
In den Räumen des Innocel hörten und diskutierten rund 100 Teilnehmer aus über 50 regionalen Firmen den aktuellen Stand dieses ganz jungen Marktes. In neun Präsentationen, die aus den fast 30 eingereichten Lösungsvorschlägen von einem unabhängigen Gremium ausgewählt wurden, berichteten Spezialisten über Erfahrungen mit und Einsatz von Webservices. Der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe der e-Businessakademie war ein voller Erfolg, wie die Organisatoren Innocel-Geschäftsführerin Diana Stöcker-Unnerstall und Jürgen Treffert (Leiter STZ IT-BusinessConsulting und Fachleiter Wirtschaftsinformatik BA Lörrach) erfreut feststellten.

 

Badische Zeitung, 18. November 2003

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