LÖRRACH (BZ). Was Webservices sind, was sie leisten und
vor allem, wie sie in der Praxis ein- und umgesetzt werden, war
Thema einer sehr gut besuchten Veranstaltung der e-business-Akademie.
Volkswirtschaftlich gibt es noch genügend "weiße"
Rationalisierungsflecken in der übergreifenden Zusammenarbeit
zwischen den Firmen. Unnötig hohe Kosten, schlechte Durchlaufzeiten,
Medienbrüche - genügend Beispiele für Einsparungspotenziale
bei Firmen. Benötigt hierfür wird eine Technik, die die
in den Rechnern der unterschiedlichen Unternehmen liegenden Software-Anwendungen
einander zugänglich macht. "Für den Anwender sieht
es aus, als ob alles ein einziges System wäre", beschreibt
Professor Jürgen Treffert diese "Webservice-Technologie".
In den Räumen des Innocel hörten und diskutierten rund
100 Teilnehmer aus über 50 regionalen Firmen den aktuellen
Stand dieses ganz jungen Marktes. In neun Präsentationen, die
aus den fast 30 eingereichten Lösungsvorschlägen von einem
unabhängigen Gremium ausgewählt wurden, berichteten Spezialisten
über Erfahrungen mit und Einsatz von Webservices. Der Auftakt
der neuen Veranstaltungsreihe der e-Businessakademie war ein voller
Erfolg, wie die Organisatoren Innocel-Geschäftsführerin
Diana Stöcker-Unnerstall und Jürgen Treffert (Leiter STZ
IT-BusinessConsulting und Fachleiter Wirtschaftsinformatik BA Lörrach)
erfreut feststellten.
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